Das Synaptics Touchpad erfuhr in den letzten Monaten eine große Entwicklung. Das hatte mitunter zur Folge, dass die Konfiguration nicht (mehr) über die xorg.conf möglich ist, sondern nun über HAL konfiguriert wird. Klingt natürlich modern und toll, hat aber zur Folge, dass Benutzer die “Tapping” oder scrollen mit dem Touchpad darüber konfiguriert haben, wenig Freude daran haben werden, wenn dies plötzlich nicht mehr funktioniert.
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Besitzer von IBM (bzw. Lenovo) Thinkpads verfügen über eine praktische Leselampe über ihrem Display, genannt Thinklight.
Unter Linux lässt sich dieses per Software steuern, wenn das entsprechende Thinkpad ACPI Modul geladen ist. Dieses ist überhaupt eine sehr nützliche Erweiterung im Standard Kernel, erlaubt es doch Zugriff auf viele weitere Funktionen wie Lüftersteuerung, LEDs, Lautstärkeregelung und Temperatursensoren.
Thinkpad-Besitzer sollten also auf jedem Fall dieses Modul laden:
modprobe thinkpad_acpi
echo "thinkpad_acpi" >> /etc/modules
Einmal geladen lässt sich schließlich mit
echo "on" > /proc/acpi/ibm/light
das erwähnte Thinklight aktivieren. Keine Frage, dass es sich über eine so einfache Schnittstelle auch einfach skripten lässt. Inspiriert von gaim-thinklight, das die selbe Funktionalität für Pidgin (früher Gaim) bereitstellt, schrieb ich ein Äquivalent für den IRC-Klienten xchat. Einmal installiert highlightet das Plugin über IBM Thinklight hervorgehobene Nachrichten. Hervorgehoben wird, falls xchat im Hintergrund oder minimiert ist:
- Jede private Nachricht (Query) wenn “Symbol im Benachrichtungsbereich blinken lassen bei Privaten Nachrichten” in den Xchat-Einstellungen aktiv ist
- Jede Nachricht in Kanälen, die den Nickname, oder die gewählten Extra Hervorhebungen in den XChat-Einstellungen enthalten
Zur Installation des Plugins einfach die Datei aus dem Anhang ins xchat-Verzeichnis kopieren (standardmäßig ist dies ~/.xchat2/, also der versteckte Ordner .xchat2 im Heimverzeichnis) und xchat neu starten.
Standardmäßig ist /proc/acpi/ibm/light allerdings nur durch root beschreibbar, es ist daher nötig, vorher als folgendes als Benutzer root auszuführen:
chmod 666 /proc/acpi/ibm/light
Dies hält allerdings nur bis zum nächsten Reboot. Soll dies dauerhaft passieren, ist es nötig diese Zeile in ein Startscript der Distribution unterzubringen. Unter Debian/Ubuntu bietet sich dafür beispielsweise /etc/init.d/bootmisc.sh an.
Download
Thinklight.pl (2.3 KiB, 831 Downloads)
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Nichts ahnend schleppte man mich vorhin just um Mitternacht in die dunklen Seitenstraßen von Berlin. Ich glaube, ich weiß jetzt wie sich die Häuserkämpfe um Berlin in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 anfühlten.
Fachkundig schloss ich folglich darauf, dass man jene Tage vorhin im Rahmen einer Wehrsportübung bestimmt nachgespielt haben mag.
Lauter Irre hier. Ich verkrümel mich mal lieber wieder. Gute Nacht.
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Ich bin alt. Ja, wirklich alt. Ich dachte dies bislang auch nicht, aber das Konzert heute überzeugte mich davon. Das Durchschnittsalter dürfte um die 15 Jahre gelegen haben und demnach bin ich überdurchschnittlich alt.
Gut, das war soweit nicht anders zu erwarten, denn Slipknot zieht natürlich in diesem Alter die Fanscharen an, ich bin mir allerdings nicht besonders sicher, ob die begeisterten Zuhörer so genau wissen, was Herr Taylor da auf Bühne vorsingt und lauthals eingestimmt wird.
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In diesen Tagen wird sich der eine oder andere österreichische Haushalt unangenehmen Themen widmen müssen. Denn Mann und/oder Sohnemann werden im Familienrat erklären müssen, woher denn derart unzüchtige und unchristliche Inhalte auf den Festplatten in harmlos benannten Verzeichnissen zwischen Urlaubsbildern und und persönlichen Dokumenten kommen. Für die Beteiligten schon schlimm genug, wird das um so ärgerlicher, denn der Diskussion schließt sich eine Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung an.
Zurück im echten Leben wird in den Wiener U-Bahnen zwar wesentlich weniger kopuliert, dafür aber mindestens genauso viel gefilmt. Und eben jene Aufnahmen geben Anlass zur Sorge, denn natürlich missbraucht und natürlich schießt man weit über das Ziel hinaus.
Zwei Fälle, die anscheinend nichts miteinander zu tun haben und doch geht es in beiden Fällen, die innerhalb von zwei Tagen publik wurden um eklatanten Datenmissbrauch unter Umgehung gesetzlicher Grundlagen. Denn offenbart wird in beiden Fällen nur eines: Gesetze und Recht gilt nur solange, wie sie zum eigenen Nutzen dienen, erhofft man sich einen Vorteil, werden gesetzliche Beschränkungen eben umgangen. So geschehen im Rechtsstaat Österreich.
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Einen sind wir los, einer ist noch da. Weitermachen, Gott. Oder Allah.
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Zuweilen versuchen Bands und deren Labels durch aufwendige Boxsets aus dem uniformierten Produkt “Musik-CD” auszubrechen, um die Aufmerksamkeit der potentiellen Käufer, die vor langen Reihen in den Musik- und Plattenläden stehen, auf sich zu lenken. Manche verkaufen ihre CDs in Pizzaschachteln (Die Ärzte), andere legen ihren CDs brennbare, bedruckte Rohlinge bei, mit dem Hinweis die gekaufte CD zu brennen und an Freunde zu verschenken (Eisbrecher), andere gestalten aufwendige Cover (Tool). Insbesondere bei US-Musikgruppen findet sich der fast schon obligatorische “Parental Advisory” Aufkleber um auf “eindeutige” Texte hinzuweisen. Aber die Aktion von Eisregens neuestem Werk “Knochenkult” toppt den Aufkleber um Längen. Dort prangt nämlich auch ein Aufkleber von der CD, der selbe Text noch einmal als Flugzettel im Booklet, den ich so noch nicht gelesen habe:
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… was hier steht.
Dafür breche ich sogar mit einer Regel hier und linke direkt mal fremd. Die Probleme, die sich Ubuntu selbst macht, werden ja schließlich nicht weniger.
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Im März berichtete ich ja schon, wie ich einen DDoS mit Lighttpd und dessen mod_magnet abwehrte, nun nutzte ich die Gelegenheit die selbe Vorgangsweise für Apache und das Modul mod_security2 umzusetzen.
Wie beim letzten großen DDoS, kam auch hier wieder mein Wrapper für den Paketfilter iptables zum Einsatz. Zum Download gibts diesen nun auch direkt bei mir.
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Aufgeregter Herzschlag, endlich ein neues Metallica Album. Das vermittelt “Death Magnetic” gleich im Eröffungstrack “That was just your Life“. Seit Wochen läuft die Metallica Propagandamaschine und kündigt das neueste Werk an. Schon die ersten Riffs, die ersten Akkorde machen klar: das Album ist jetzt schon besser als “St. Anger”. Das war zugegeben auch nicht besonders schwierig, wusste doch niemand so recht was mit St. Anger anzufangen war.
Wirklich neu mag niemanden diese Nachricht sein, immerhin wird dieses Album seit Monaten exzessiv beworben und seit Jahren werden vereinzelt Tracks von diesem Album live gespielt. Die begleitende Medienkampagne ist riesig, die Erwartung der Fans ebenso, denn Death Magnetic soll alles neu machen.
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