Ohne dich ist die Welt besser dran

Zuweilen ist es eine bemerkenswerte Fähigkeit, umfassende und komplexe Zusammenhänge in einem einfachen Satz zu verpacken, sodass sofort und unmittelbar klar wird, worum es eigentlich geht. Der folgende Satz ist zum Beispiel so ein Exemplar, der pragmatisch und unmissverständlich klar macht, worum es dem Schöpfer geht:

Save the Planet - Kill Yourself


Dies ist das durchaus misanthropische Anliegen der Church of Euthanasia. Unsere schöne Erde hat nämlich ein Problem: uns. Dies entdeckte man auch bei erwähnter C.O.E. und folgerte daraus: Der Mensch muss ganz einfach weg, denn eine Million neuer Parasiten beziehungsweise Mitbürger alle vier Tage ist einfach zuviel für das Ökosystem. Klimawandel, Wasser- und Umweltverschmutzung, Artensterben sind direkte Folgen von dir und mir.

Um dem Übel ein Ende zu setzen, müssen wir weg. Dauerhaft und effizient. Die Church of Euthanasia fußt auf vier Säulen und einem Credo: “Du sollst dich nicht vermehren“. Erreichen kann man das ganz einfach:

  1. Suizid (Aber vorher in die C.O.E. eintreten, dafür wird man direkt ein(e) Helige(r). )
  2. Abtreibung
  3. Kannibalismus (der bereits Toten, für alle die auf Fleisch bestehen. Praktischerweise auch gleich mit Rezept.)
  4. Sodomie (gemeint ist: die reine sündige Fleischeslust, keine Fortpflanzung.)

Nein, keine Satire. Die Idee ist doch aber hübsch. Die Umsetzung so allerdings weniger.

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2 Antworten auf »Ohne dich ist die Welt besser dran«

  1. [...] http://burnachurch.com/73/ohne-dich-ist-die-welt-besser-dran/#more-73 « Die Nonne und [...]

    Umweltschutz « Zitierer’s Weblog - 9. November 2008 um 13:58

  2. Nette Idee. Aber wieso ein totes Stück Fels (ok, ein totes Stück Fels mit einen scheiß Nukleargenerator in der Mitte, der eine weitere Atombombe umkreist) retten. Die Botschaft sollte lauten. “Start evolving! Get knowledge! Find a new home”

    Trauert nicht den kleinen blauen Planeten hinterher, überlegt euch lieber lebensverlängernde Maßnahmen, bis wir einen neuen haben.

    Der von dir hier vorgeschlagene Genozid reduziert leider auch unsere Kreativität.

    John Doe - 27. Juni 2010 um 18:37

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