Konzertbericht: Paradise Lost
All zuviel züchtige Musik gibt es ja nun leider nicht. Gelegentlich windet sich aber doch ein freudiger Sonnenstrahl den Weg durch den dunklen, morastigen Müll für die Ohren. Paradise Lost ist so ein Fall; Grund genug den Herren einen Besuch abzustatten, um einer Audienz im Wiener Planet Music beizuwohnen.
Im verlorenen Paradies
So geschehen eben Anfang dieser Woche, auf der gegenwärtigen Tour durch Deutschland und Österreich, wo ich mich mit ihr, der Ausgeburt des guten Geschmacks, eben freiwillig das echte Leben da draußen antat und uns eben kurz nach dem Frühstück in Richtung Musikplaneten machten. Ein kurzer Gegencheck der Websites der beiden Vorgruppen gab uns jedenfalls keine Veranlassung uns besonders zu beeilen. Der leidgeprüfte Hörer, möge sich ja zur Not Beispiele des Schaffens der beiden anhören. Erfreulich fanden wir hingegen, dass der Tonmensch vor Konzertbeginn einen äußerst adäquaten Musikgeschmack bewies und Tool sowie Neurosis einlegte.
Pünktlich zur Hauptkapelle angekommen, stattete ich dem Merchandise-Stand noch einen Kurzbesuch ab, um festzustellen, dass die T-Shirts dort um erfreuliche 10 Euro zu haben sind - man ist ja als Rammstein Hörer ja schon schlimmeres gewohnt.
All zu groß ist der Musikplanet nicht geraten, insofern hatten wir auch keine große Mühe uns ein Plätzchen mit vertretbarer Aussicht zu suchen, ehe man uns sogleich mit “Don’t Belong” erfreute. Da nahm man es auch gelassen, dass sich das Mikrophon pünktlich zur letzten Strophe verabschiedet hatte und Nick ein wenig verdattert auf der Bühne stand, während die Kollegen links und rechts solide das Stück instrumentell zu Ende brachten.
Unterhaltsam fand man auch Aaron Aedy, Rythmusgitarrist erwähnter Kapelle, der sich darauf verstand ordentlich Bewegung auf die kleine Bühne zu bringen. Ein weniger guten Abend hatte der Tonmensch, der leichte Probleme mit der Abstimmung hatte, so war von Nicks Gesinge gelegentlich nicht viel zu hören, muss man aber auch gar nicht, zumal die Ansagen gelegentlich nicht einer gewissen ungewollten Komik entbehrten: “the next song is from our album One Second … it’s called One Second“.
Sehr positiv anzumerken ist allerdings, dass die Setlist erfreulich wenig vom neuesten Werk “In Requiem” enthält, das nicht wirklich zu den gelungenen Großtaten zählt, um so mehr aber von den genialen Alben “Symbol of Life” und “Paradise Lost”. Ich bin der letzte der sich darüber beschwert. Zu lang war die Setlist dann allerdings auch nicht geraten, so war nach eineinhalb Stunden auch schon wieder Schluss, etwas kurz zwar, macht aber nichts, war fein.
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viel lärm um nichts,….und damit meine ich deinen bericht. bitte,bitte…das nächste mal einfach berichten, wie´s dir wirklich gegangen ist, und nicht versuchen pseudokryptische schachtelsätze eines literaten zu fabrizieren. thanx
josh - 20. Dezember 2007 um 10:18
[...] besteht im übrigen auf einen Link, dahin, zwingt man mich, “Den Link habe ich immerhin mit 30 Euro erkauft, möchte ich betonen!”, nun denn, [...]
Missis Notizblock - 2+2=5 - 6. Januar 2010 um 15:54